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Phoenix Hagen

phoenix-faz.jpg Phoenix Hagen in den Playoffs! Und eine kurze Geschichte darüber in der FAZ: “Klein, schnell, wild“.

Das Deutsche Theater und Alba Berlin arbeiten zusammen, weshalb ich noch einmal aus “Gentlemen, wir leben am Abgrund” lese und mich mit Henning Harnisch und Ulrich Khuon über Spielfreude, Leistungsdruck, Solisten und Teamplayer unterhalte (und wenn wir Glück haben, findet an diesem Abend kein Playoff-Spiel statt). Henning Harnisch und Ulrich Khuon! Ein Abend, auf den ich mich sehr freue. Mehr dazu hier.

Montreal zum zweiten! Beim Blue Metropolis Festival diskutiere ich gemeinsam mit David Homel, Susan Pinker und Ken Konor zum Thema “characters in crisis or struggling with mental illness”. Weit gefasst & kompliziert. Die Fragen stellt Jeanette Kelly. Im HÔTEL 10, Sherbrooke Street West, Ecke St-Laurent. Mehr dazu hier.

Ottawa! Für das Goethe Institut Ottawa lese ich beim Writer’s Festival in Ottawa, gemeinsam mit Ron Currie Jr. und Ruth Ozeki, Michael Blouin wird moderieren. Es geht um “Wahrheit in der Lüge”, in der Knox Presbyterian Church (120 Lisgar Street, Ecke Elgin). Mehr dazu hier und hier.

Montreal! Blue Metropolis Festival! Nachmittags am 27. April dann eine Podiumsdiskussion zum Thema “Literature as Refuge”, die Rolle der Literatur in Krisenzeiten. Mit Barbara Frischmuth, Gianrico Carofiglio und Hisham Matar. Moderieren werden Ignacio Del Valle und Katja Grubisic. Das Ganze im Goethe Institut Montreal, 1626 Boulevard St-Laurent, Suite 100. Mehr dazu hier.

Montreal! Beim Blue Metropolis Festival lese ich gemeinsam mit Barbara Frischmuth, Dinaw Mengetsu und Yejide Kilanko. Im HÔTEL 10, Sherbrooke Street West, Ecke St-Laurent. Mehr dazu hier.

Der Winter war lang, der Stand der Dinge ist schnell erzählt. Heute morgen die erste Runde der Übersetzung von Gideon Lewis-KrausA Sense of Direction abgeschlossen (erscheint im Herbst als Die irgendwie richtige Richtung bei Suhrkamp, mit einem fantastischen Berlin-Japan-Spanien-Cover von Tim Dinter). Das Buch erzählt die Geschichte des jungen Gideon aus New Jersey, eine nicht-fiktionale Geschichte dreier Pilgerreisen nach Spanien, Japan und die Ukraine, vom Leben zwischen San Francisco, New York und Berlin, immer auf der Suche nach einer Art Familienfrieden. Im Herbst kommt Gideon nach Deutschland und fährt von Lesung zu Lesung (ein paar Kilometer fahre ich mit).

paris.jpg Apropos unterwegs: ich schreibe dies aus Paris. Eigentlich soll man nicht über Bücher reden, ehe sie fertig sind, aber ich renne durch die Stadt, um die Recherche am nächsten Roman abzuschließen. Paris 1937 bis 1940. Die Hürdenläuferin Elsa Rubin und ihr Sohn Franz Bruck, zwölf Jahre alt, im Haushalt des Plakatmalers Grünherz. Eine Werkzeugmacher-Remise im Marais. Ich renne tatsächlich: Langstrecke im Bois de Boulogne. Sprint im Morgengrauen auf dem L’hippodrome d’Auteuil. Dann zu Fuß raus aus der Stadt, Richtung Süden. Dabei schreibe ich mit, und in Paris und Lyon und Lille und Strasbourg erzähle ich, wie ich dabei vorankomme.

Meine Erinnerung an Lyon: auf dem Rückweg aus dem Urlaub einmal mit dem Auto auf einer Stadtautobahn steckengeblieben, das Auto qualmt, rechts und links Verkehr, vor uns ein Tunnel. Wir harren zwei Stunden auf einer Verkehrsinsel vor dem Tunneleingang aus, meine Schwester und ich rechenen zwei Stunden lang damit, sogleich überfahren zu werden. Mal sehen, ob ich diese Stelle wiederfinde.

Ansonsten: Lesung und Gespräch über das neue Romanmanuskript (und die anderen beiden Bücher mit den fantastischen französischen Titeln Gentlemen, nous vivons au bord du gouffre und Enterrement d’un chien). Moderiert wird das Ganze von Nicolas Ehler. Montag, 18. März 2013, um 19 Uhr, Goethe-Loft, 18 rue François Dauphin, 69002 Lyon. Mehr dazu hier.

Paris! Paris! Unterwegs für den neuen Roman, genauer: das neue Manuskript. Und mitten aus der Recherche ein Werkstattgespräch mit Katja Petrovic. Donnerstag, 14. März 2013, 19.00 Uhr, im Goethe-Institut in der Avenue d’Iéna Nummer 17, 75116 Paris. Mehr dazu hier.

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